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geschichtliche Höhepunkte der Stadt Vacha
 
786 Kaiser Karl der Große schenkt der Abtei Hersfeld einige Dörfer, darunter auch den Hof Badelachen bei Vacha.
817 Ersterwähnung Vachas in einer Urkunde. Abt Ratgar zu Fulda tauscht mit Kaiser Ludwig in Ibistat gelegene Güter gegen solche in Vacha, Geisa und Spahl.
12. Jh. Bau der Vituskirche
1186 Vacha wird als fuldische Stadt mit Brücke erwähnt
1200 Burg und erste Befestigungen sind vorhanden
1260 Die bereits bestehenden Befestigungsanlagen werden erweitert. Der Ort wird mit Türmen, Wällen und Mauern umgeben.
1296 König Adolf von Nassau in Vacha
1342 Entstehung der steinernen Werrabrücke
1368 Gründung des Servitenklosters
1406 Von Stadt und Amt Vacha werden zwei Drittel an Landgraf Hermann von Hessen verpfändet.
1467 Vacha fällt einem großen Stadtbrand zum Opfer. Die Stadt wird bis auf 5 Häuser eingeäschert.
1501 Reformator "Georg Witzel" im Gasthof Engel geboren
1522 Georg Witzel und Balthasar Raid predigen Luthers Lehre
1525 Im Bauernkrieg kommt es zur Bildung des Werrahaufens zu dessen Führer Hans Sippel aus Vacha gewählt wird.
1591 Alteste Stadtansicht von Wilhelm Dilich
1613 / 14 Bau der "Widemarkt" (dem heutigen Rathaus) durch den Obristen und Amtmann Caspar von Widemarckter.
1618 - 1648 Niedergang der Stadt im dreißigjährigem Krieg durch Plünderungen, Epidemien und Hungesnöten
Dez. 1648 Der fuldaer Abt Joachim verkauftden übrigen (dritten) Teil der Stadt Vacha an Landgräfin Elisabeth von Hessen. Somit wird Vacha eine hessische Stadt.
1757 - 1763 im siebenjährigem Krieg zahlreiche Gefechte im Vachaer Amt
1797 Johann Wolfgang von Goethe reist durch Vacha
1806 Napoleon setzt seinen Bruder Jerome als Regenten des Königreichs Westphalen ein, worunter auch Vacha fällt.
1813 Große Retirade (Rückzug) der bei Leipzig geschlagenen Franzosen durch Vacha. Napoleon nimmt in der Widemarkt Quartier.
1816 Vacha geht (nach dem Wiener Kongress) an das Großherzogtum Sachsen-Weimar über.
Sept. 1878 großer Stadtbrand / Eisenbahnbau nach Bad Salzungen
1911 Die Widemark wird Rathaus
1919 Gründung des Kabelwerkes
1920 Vacha gehört zum Land Thüringen.
1945 Vacha wird Grenzstadt zwischen amerikanischer und russischer Besatzungszone.
1952 Durchführung der "Aktion Ungeziefer" Aussiedlung Vachaer Familien und Errichtung der "Sperrzone".
1961 Durchführung der "Aktion Kornblume" weitere Aussiedlung von Vachaer Familien.
1962 Weitere Befestigung der Grenze; Mauerbau vor dem Bauernhaus Groß.
1971 - 84 Beseitigung von Höfen und Ortschaften zur "Sicherung der Grenze"
12. Nov. 1989 Grenzöffnung zwischen Vacha und Phillipsthal
 
 
 
 
 
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